Es gibt einiges, was als „very british“ bezeichnet werden kann und der legendäre Nachmittagstee gehört fraglos dazu. Der five o’clock Tea ist auf der Insel eine feste Institution, die kein Engländer der etwas auf sich hält missen möchte. Und gerade die trübe Herbstzeit ist der ideale Zeitpunkt, um dieses wunderbare Ritual auch hierzulande zu zelebrieren. Natürlich typisch britisch. Neben frisch aufgebrühtem Tee dürfen da auch die original britischen Leckereien nicht fehlen und von denen gibt es einige.
Mitbringsel für die Einladung zum Tee: Rezepte für englisches Teegebäck
Doch was bringt man mit, wenn man von der Freundin zum Nachmittagstee eingeladen wurde? Am besten backt man selber nach original Rezept von der Insel (ob irisch, britisch oder schottisch) eine der leckeren Kleinigkeiten, die – dem schlechten Ruf der englischen Küche zum Trotz – auch hierzulande ihre Fans finden werden:
Allen voran die legendären Scones, eine Art Brötchen, die stilecht mit roter Fruchtkonfitüre und Clotted Cream serviert werden – einem sehr gehaltvollen, sahneähnlichen Rahm. Statt Clotted Cream, die meist schwer zu finden ist, nimmt man einfach Schlagsahne.
Ein weiterer Klassiker der den five o’clock Tea flankiert ist der Tea cake. Doch anders, als es der Name vermuten lässt, handelt es sich bei der englischen Variante normalerweise nicht um einen Kuchen. Die Rede ist von kleinen, manchmal mit Korinthen verfeinerten Hefebrötchen, die getoastet und gebuttert verzehrt werden. Ein traditionelles Tea cake Rezept aus Sussex trägt den poetischen Namen Lady Arundel’s Manchet.
Besonderen Genuss versprechen zudem knusprigen Gebäckspezialitäten aus englischer Fertigung, zu denen die Haferplätzchen gehören. Die nussigen Haferflockenkekse werden zwar nach regional unterschiedlicher Rezeptur zubereitet – schmecken allerdings immer wieder köstlich und verleihen jedem Nachmittagstee ein typisch britisches Flair.
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