Bei der Konfirmation in der Evangelischen – wie auch bei der Firmung in der katholischen Kirche – sind die Jugendlichen im Alter von 14 Jahren in Deutschland uneingeschränkt religionsmündig (siehe Wikipedia-Artikel Religionsmündigkeit). Wenn die Mädchen oder Jungen zur Konfirmation gehen, bekennen sie sich also zum christlichen Glauben in seiner evangelischen Ausprägung. Es ist üblich, die Jugendlichen zu diesem Anlass zu beschenken.
Da die Konfirmation den Übergang zum (religiösen) Erwachsensein darstellt, schenkt man traditionell Dinge, die entweder mit der Religion zu tun haben, also beispielsweise eine besonders schöne Ausgabe der Bibel und ein Gesangbuch, oder aber Geld und Geschenke, die für den Lebensweg wichtig sein sollen. In einer Sonderausstellung im Heimatmuseum Ebingen wurden 2010 alte Geschenkelisten ausgestellt: Mädchen bekamen z. B. als Ergänzung der Aussteuer Handtücher, Bettwäsche oder Besteck geschenkt (alles Dinge, die im 20. und 21. Jahrhundert auf wenig Gegenliebe stoßen), manchmal auch Schmuck, ein Junge bekam ein Halstuch oder einen „Selbstbinder“. Auch eine besondere Armbanduhr ist ein traditionelles Geschenk zur Konfirmation.
Welche Geschenke zur Konfirmation sind heute zeitgemäß? Es gibt zahlreiche Bücher, die sich mit religiösen oder moralischen Fragen auf spannende und unterhaltsame Weise befassen, und auch bei den neuen Medien wird man fündig:
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