Wie kann man Geschenke richtig schön einpacken, ohne daß man sie in Geschenkpapier oder Folie einwickeln muß, die anschließend im Papierkorb landen? In Japan hat man eine prima Lösung gefunden, eine Design Verpackung, die man leicht selber machen kann und die garantiert Aufsehen erregt: Furoshiki.
Umweltfreundliche, raffinierte Verpackung auf Japanisch: Mottainai Furoshiki
Weil man in Japan so gern verpackt und mittlerweile mancher als Geschenk Verpackung Plastik und Folie zum Einwickeln verwendet, wachsen die Berge an Verpackungsmüll. 2006 hat die Umweltministerin Japans, Yuriko Koike, die japanische Tradition der Faltkunst Origami äußerst raffiniert mit einer Kampagne zur Verminderung von Verpackungsmüll kombiniert. Diese Kampagne hört auf den Namen „Mottainai Furoshiki“.
Furoshiki werden seit dem 14. Jahrhundert in Japan verwendet. Es sind quadratische Tücher, in die man seine Kleider verpacken konnte, wenn man sich in der Badeanstalt umzog, um ins heiße Nass zu hüpfen. Wenn man Origami-Techniken auf das Tuch anwendet, kann man interessantes Design zum Geschenke einpacken daraus formen. Mottainai heißt so viel wie: es ist schändlich, Dinge wegzuwerfen, die man noch verwenden kann.
Die Umweltministerin ließ aus recyceltem Plastikabfall Tücher herstellen, die auf einer Seite mit einem attraktiven Muster bedruckt sind und auf der anderen Seite eine Reihe von Falttechniken zeigen, mit denen man das Tuch in eine praktische Tasche verwandeln kann. Auf der Website des japanischen Umweltministeriums gibt es eine Abbildung und ein PDF mit den Furoshiki Wickel- und Falttechniken zum Herunterladen – mit dieser Anleitung kann man das nächste Geschenk einfach und ungewöhnlich schön einpacken. Ein quadratisches Baumwoll- oder Seidentuch genügt für eine ungewöhnliche Recycling-Verpackung, die sicher Furore macht.
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Gift Wrapping with Textiles: Stylish Ideas from Japan
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