Während in Deutschland die Kinder dem Heiligen Abend vor allem wegen der erwarteten Geschenke entgegenfiebern, steht er für Italiener und Spanier ganz im Zeichen der Christmette, um die Geburt Jesu zu feiern. Auf ein feierliches Essen dürfen sie sich an diesem Festtag auch freuen, aber sie warten gespannt auf die Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Erst an diesem Dreikönigstag gibt es in Spanien und Italien die Geschenke.
In Deutschland beschenken Weihnachtsmann oder Christkind die Kinder. In Spanien sind es die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, die in der Nacht ihre Gaben bringen wie einst dem Christuskind in der Krippe. Fleißige kleine Spanier stellen ihre blitzblank geputzten Schuhe unter den Weihnachtsbaum oder auf den Balkon. Manche halten auch einen Krug Wasser und Obst zur Stärkung für die Könige bereit und etwas Heu für ihre Kamele.
Auch in Italien ist der 6. Januar der Tag der Bescherung, aber hier bringt die gute Hexe La Befana die Geschenke und fliegt auf der Suche nach dem Christkind von Haus zu Haus. Die ‚Hexe‘ hat ihren Namen übrigens von von Epiphanie, dem griechischen Begriff für das am 6. Januar gefeierte christliche Fest der Erscheinung des Herrn – Dreikönig. Mehr darüber verrät Serena.
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